28.05.2020

IT-Infrastruktur: Der Lebensnerv der modernen Gesellschaft

Johannes Müller und Xubing Xia über die Dätwyler Studie „Wie digital ist der Mittelstand?“

Wie stellen sich die Unternehmen mittel- und längerfristig den strategischen und technischen Herausforderungen? Dieser Frage ist Dätwyler Cabling Solutions in einer Studie nachgegangen. Das Marktforschungsinstitut Techconsult hat dafür jeweils 200 Führungskräfte aus Unternehmen in der DACH-Region – Deutschland, Österreich, Schweiz – und in China (Festland) befragt. Die Bedeutung der wichtigsten Ergebnisse setzen Johannes Müller, CEO von Dätwyler Cabling Solutions, und Xubing Xia, Geschäftsführer von Dätwyler Cabling Solutions in China, in den aktuellen Kontext.

In allen untersuchten Ländern ist den Befragten bewusst, dass eine erfolgreiche Digitalisierung nur mit einer nachhaltigen IT-Infrastruktur gelingen kann. Rund 83 Prozent der Studienteilnehmer in der DACH-Region halten sie für entscheidend oder wichtig. In China sind es sogar fast 98 Prozent.

Projekte zügig umsetzen
Dätwyler hat die Studie vor der Corona-Pandemie im Dezember 2019 und Januar 2020 durchgeführt. „Die Krise hat gezeigt, wie überlebenswichtig jetzt und in Zukunft eine stabile und nachhaltige IT-Infrastruktur als Lebensnerv unserer modernen Gesellschaft für digitalisierte Prozesse ist. Daher kann die Empfehlung nur lauten, nicht mehr zu zögern und digitale Infrastrukturen, Prozesse und Geschäftsmodelle mit noch mehr Nachdruck zügig aufzubauen und umzusetzen“, so Johannes Müller.

Die befragten Unternehmen befinden sich mitten im Digitalisierungsprozess und wollen ihn aktiv gestalten. Im Schnitt ist ein Drittel (33 Prozent) der Unternehmen in der DACH-Region dabei, Digitalisierungsprojekte zu implementieren, in China sind es 37 Prozent. In der DACH-Region ist Digitalisierung für weitere 44 Prozent fester Bestandteil der Geschäftsstrategie, in China geben dies 45 Prozent an.

Den Vorsprung nicht gefährden
„Die Studie zeigt, dass die chinesischen Unternehmen die Digitalisierung engagiert und strategisch angehen. Insbesondere der Mittelstand in China ist sehr offensiv, was die Planung von Projekten, die Einführung neuer Geschäftsmodelle und Investitionen angeht“, resümiert Xubing Xia. Er appelliert weiter: „Vor dem Hintergrund der Folgen des Coronavirus für die globale Wirtschaft sollten sich chinesische Unternehmen nicht auf ihren Digitalisierungsvorsprung verlassen, sondern weiter auf technischer und organisatorischer Ebene investieren und die Transformation konsequent vorantreiben.“
 
Die Studienergebnisse finden Sie hier >