Präzisionslösungen für Kühlung und Klimatisierung

Kühlsysteme leiten die Abwärme aus dem Datacenter und sorgen dafür, dass die IT-Systeme in einem optimalen Temperaturbereich von 18 bis 27 °C und einer Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60% betrieben werden. In der Regel bestehen sie aus Klimageräten in den Computerräumen und den Subsystemen, die für den Betrieb der Klimageräte benötigt werden, etwa Kältemaschinen, Rückkühltürme, Kondensatoren, Pumpen, Rohrleitungen, Verteilnetze sowie Komponenten der Regel- und Steuerkreise bis hin zur Rack-Ebene.

Die Klima- und Kälteanlagen in modernen Datacentern müssen – den Anforderungen hochverfügbarer Systeme entsprechend – in Sachen Kapazität und Verteilungswege redundant ausgelegt werden. Wir legen besonderen Wert auf energieeffiziente Kühlkonzepte, die die Power Usage Efficiency (PUE) des gesamten Rechenzentrums  berücksichtigen.

Unsere präzise ausgelegten, bedarfsgerechten Kühlungslösungen basieren auf innovativen Technologien und bieten Ihnen höchste Effizienz und Leistung bei langfristig minimalen Betriebskosten. Mit unseren Komplettlösungen steht Ihnen ein durchgehendes Kühlungs-Portfolio für die spezifischen Anforderungen der IT-Plattformen in Ihren geschäftskritischen Serverräumen und Datacenter-Standorten zur Verfügung – von geringen Anforderungen bis hin zu denen von Hochleistungsplattformen.

Für die Klimatisierung in Ihrem Rechenzentrum (Computer Room Air Conditioning/Handler, CRAC/CRAH) setzen wir ausschließlich verlässliche Präzisionsgeräte ein: geschlossene Kontrolleinheiten (Closed Control Units, CCUs) ebenso wie offene Reihen- und geschlossene Seitenkühler (Open Row/Closed Side Cooler), die für eine bedarfsgerechte Kühlleistung und eine präzise Kaltluftführung sorgen.

Zu den Leistungsmerkmalen der CCUs zählen ihre hohe Zuverlässigkeit und ihre kunden- und projektspezifische Auslegung, was die benötigte Technologie, Leistung, Redundanz und Erweiterbarkeit betrifft.

Unser Portfolio an offenen Reihen- und geschlossenen Seitenkühlern umfasst Lösungen mit vielen verschiedenen Redundanz- und Leistungsoptionen, je nachdem ob sie in offenen Rack-Reihen eingesetzt werden, in denen gezielt einzelne High-Density-Zonen oder -Racks mit höherer Kühlleistung versorgt werden müssen oder ob sie in Kalt- oder Warmluftgänge integriert werden, wo es gilt, eine Vermischung der kalten und warmen Luft und daraus folgende Kühlleistungsverluste zu vermeiden.

Dazu kommen komplette Lösungen für eine energieeffiziente Einhausung, für die Einrichtung von Kalt- und Warmluftgängen (Cold-/Hot-Isle Containment) sowie für den Aufbau von Druck- oder Doppelböden inklusive Kühlplatten und anderer innovativer Bodenplatten-Technologien für eine intelligente Kaltluftregulierung.

Jede unserer Präzisionslösungen fügt sich nahtlos in das von Ihnen gewählte Kühlkonzept ein, sei es die freie, geothermische oder solare Kühlung, mit oder ohne Doppelboden und mit Kaltwasser (Chilled Water, CHW) oder mit Gas (Direct Expansion, DX).

Lösungen für die zuverlässige Stromversorgung

Auch die Energieversorgung im Datacenter muss alle Anforderungen an die Hochverfügbarkeit erfüllen.
Sie ist nicht nur der Lebensnerv für das IT-Equipment, sondern auch für die Klimatisierung, die Sicherheitssysteme und die Datenverbindungen.

Ein ausgeklügeltes Konzept mit einer dualen Strom- und Notstromversorgung sowie mit Netzeinspeisungen aus verschiedenen Quellen, gesichert über leistungsfähige Unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV) und vollautomatische Notstromaggregate (Netzersatzananlage, NEA) mit bis zu 72 Stunden Autonomiezeit, gilt heute in hochverfügbaren Rechenzentren als unabdingbar.

Für die Stromversorgung Ihrer geschäftskritischen Systeme stellt Dätwyler Ihnen robuste, zuverlässige Lösungen zur Verfügung. Dazu gehören in erster Linie modernste Standard-USVen und -Batteriebanken sowie modulare USVen und Batteriebanken, die den sicheren Betrieb ihrer Anlagen gewährleisten und – zugeschnitten auf die Anforderungen vor Ort – volle Redundanz, eine ausfallfreie Wartung, lokales wie auch Remote-Management und modulare Leistungserweiterungen im laufenden Betrieb ermöglichen. 

Als notwendige Ergänzung dazu bieten wir Notstromaggregate an, Diesel- oder elektrische Generatoren, die sich außer in Datacentern zum Beispiel auch in anderen Anwendungsbereichen, zum Beispiel in der Industrie, bewährt haben. Alle diese Generatoren sind so ausgelegt, dass man sie je nach Standort und Last durch zusätzliche Aggregate und Synchronisierung problemlos erweitern kann.

Zu unserem Portfolio im Rahmen von Datacenter-Komplettlösungen gehören natürlich auch alle mit der elektrischen Anlage verbundenen Komponenten: Verteiler und Schalteinrichtungen, automatische und statische Transfer-Switche (ATS, STS), Fehlerstrom- und Überspannungsschutz (FI/LS), Stromschienen und die Verkabelung selbst.

Darüber hinaus bieten wir die modernste Ausführung der Dynamic Rotary UPS (DRUPS) an, ein System, das in einem einzigen Gerät alle Aufgaben des Generators, der statischen USV und ihrer Batterien sowie des automatischen Transfer-Switches erfüllt und diese ersetzt.

Die Ausführung Ihres Stromversorgungssystems erfolgt in der Regel ab den speisenden Trafos beziehungsweise ab Gebäudeeintritt als durchgängiges 5-Leiter-Netz nach TN-S, da die Trennung von Neutralleiter (N) und Schutzleiter (PE) eine Grundvoraussetzung für eine fehlerfreie Energie- und Nachrichtenübertragung ist.

  

Ausfallsichere Stromversorgung
für Ihre geschäftskritischen Daten und Anwendungen.

 

Systeme für den Brandschutz

Brandmelde- und Brandunterdrückensanlagen schützen die Serverräume und minimieren oder verhindern Brandschäden. Sie sind deshalb ein essenzieller Bestandteil bei deren Planung und Erstellung. Die Auswirkung eines Feuers kann in Computerräumen katastrophal sein: Klebeband, Papier und Plastik brennen gut, und der Verlust an Equipment, Rechenzeit und Daten ist enorm.

Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme sollten in Serverräumen Brandschutzsysteme installiert werden, und zwar unabhängig vom Rest des Gebäudes. Um die Auswirkungen eines Brandes einzugrenzen, werden die einzelnen Flächen des Datacenters in mehrere voneinander abgeschottete Brandabschnitte unterteilt. In jedem Abschnitt sollten Systeme für die Brandfrüherkennung (Brandvermeidung) und Brandbekämpfung installiert sein.

Die Brandschutzlösungen von Dätwyler sorgen dafür, dass die wertvollen Geräte und die geschäftskritischen Daten in Ihrem Rechenzentrum nicht beschädigt werden. Das durchgehende Portfolio umfasst alle im Datacenter benötigten Systeme für den vorbeugenden Brandschutz, vom hochsensiblen aktiven Rauchmeldesystem über die Brandmeldeanlage bis zur Gas- oder Aerosol-Löschanlage.

Unsere modernen aktiven Rauchmeldesysteme arbeiten unter anderem mit einer Raumluft-Ansaugvorrichtung (RAS) und einer hochsensiblen, intelligenten Sensortechnologie. So ist eine sichere Brandfrühesterkennung gewährleistet, ohne dass es laufend zu Fehlalarmen kommt. Die von Dätwyler angebotenen modularen Systeme, die sowohl bei der Überwachung eines ganzen Raumes als auch in den Racks einsetzbar sind, überzeugen durch ihre einfache Einrichtung, Inbetriebnahme, Programmierung und Wartung.

Automatische Feuerlöschsysteme, die mit Inert-Gasen, mit chemischen Gasen oder mit Aerosolen arbeiten, verhindern im Ernstfall die Brandausbreitung, verursachen keine Kurzschlüsse und minimieren die Schäden in Ihrem Datacenter.

Ein Wasserstoff-Detektionssystem bietet insbesondere in geschlossenen Räumen und Einrichtungen eine Frühwarnung und Alarmierung und sorgt ab einem definierten Grenzwert für eine automatische Luftzufuhr.

Darüber hinaus gibt es innovative Systeme, die in Ihrem Datacenter durch Zuführung von Stickstoff den Sauerstoff reduzieren, so dass ein Feuer erst gar nicht entstehen kann. Dätwyler hat für diese Brandschutzanwendung eine Lösung im Portfolio, die ohne Druckregelventile auskommt.

  

Schalten Sie das Brandrisiko aus und schützen Sie Ihre Anlagewerte.

 

Monitoring-Lösungen

Viele Datacenter-Betreiber erachten Investitionen in Systeme zur Kontrolle der Umweltbedingungen und zur Entdeckung eventueller Lecks als überflüssig. Der Einsatz eines Datacenter-Infrastructure-Monitorings (DCIM) bietet den Vorteil, den Zustand des Rechenzentrums aus der Ferne überwachen und eventuellen Störungen vorbeugen zu können. Im Rahmen unserer Lösungsangebote offerieren wir Ihnen deshalb besonders wirtschaftliche Monitoring-Lösungen, mit denen Sie das gesamte Spektrum der Kontrolle abdecken können: die der Umweltbedingungen und des Stromverbrauchs ebenso wie die der IP-Kameras und des Systembetriebs.

Die von Dätwyler angebotenen Systeme lassen sich leicht in bestehende Management-Lösungen wie
Nagios®, hp® OpenView oder Patrol® integrieren. Die Verantwortlichen können die Meldungen über bedrohliche Abweichungen via SMS, E-Mail oder SNMP sowie mit visuellem oder mit akustischem Alarm erhalten.

Umweltkontrolle, Sicherheit und Management sind in unseren Lösungen nahtlos miteinander verbunden. Eine frühe Erkennung von Abweichungen ermöglicht es Ihnen, umgehend die notwendigen Maßnahmen einzuleiten, um einer Eskalation der Situation – bis hin zu Betriebsstörungen oder sogar einem Systemausfall – entgegenzusteuern.

Temperatur und Feuchtigkeit lassen sich über drahtgebundene oder Funk-Sensoren beobachten, die an Decken und Wänden befestigt oder direkt in die Racks eingebracht werden.

Eine moderne Wasser- und Leckkontrolle arbeitet mit verschiedenen Arten von Detektionskabeln oder -matten, die in geschäftskritischen Umgebungen eine Echtzeit-Messung und eine zuverlässige Alarmierung gewährleisten.

Auch für das Power- und Last-Monitoring und -Management bietet Dätwyler Ihnen eine wirtschaftliche Lösung an, die sich für die verschiedensten Anforderungen eignet und eine effektive lokale oder Fernüberwachung ermöglicht. Damit haben Sie jederzeit einen Überblick über die Qualität der gelieferten Energie, Geräteauslastungen, Belastungsverläufe sowie Spannungsfälle und Oberschwingungen und können rechtzeitig vorbeugende Maßnahmen wie Instandsetzungen oder Erweiterungen planen.

Videoüberwachung und Zutrittskontrolle

Mehrstufige Sicherheitssysteme gewährleisten im Datacenter die physische, technische und personelle Sicherheit. Das beginnt mit der Überwachung des Geländes und der Gebäude und reicht bis zur Kontrolle der einzelnen Systeme. Die Steuerung dieser Systeme erfolgt über ein Gefahren- und Gebäude-Management-System, das den Zustand anzeigt und den Regelbetrieb überwacht. Darauf sind alle Bereiche der Gebäudeleittechnik, auch die Videoüberwachung und Zutrittskontrolle, aufgeschaltet. Meldungen werden in einer Notruf- und Service-Leitstelle erfasst, die bei Bedarf die erforderlichen Maßnahmen einleitet.

Für die Videoüberwachung im Datacenter stehen Ihnen moderne Kamerasysteme (Closed Circuit Television, CCTV) zur Verfügung, die alle benötigten Funktionen bieten: Multi-Kamera-Management, digitale Aufzeichnung, simultane Wiedergabe, Bild-Authentifizierung, erweiterte Suchfunktionen inklusive intelligenter Bewegungssuche (Smart Motion Search) und ein benutzerfreundliches Control-Center für Fernzugriffe.

Für die Zutrittskontrolle empfiehlt Dätwyler eine leistungsfähige Systemlösung, die mit Hybrid- und Multilayer-Authentifizierung arbeitet und umfassende Sicherheitsfunktionen bietet. Das Web Control Interface, die Systeminteroperabilität und die integrierte Biometrie dieser Lösung gewährleisten zu jedem Zeitpunkt, dass alle Zugänge kontrolliert und nur berechtigte Personen Zutritt erhalten. Zudem werden alle Zutritte protokolliert und sicher aufgezeichnet.

High-Speed- und High-Density-Kommunikationsverkabelungen

Die Verkabelung spielt für die Hochverfügbarkeit eine zentrale Rolle. Die Eckpfeiler eines modernen IT-Verkabelungssystems im Datacenter-Umfeld sind seine Flexibilität und Zukunftssicherheit. Die entsprechenden Systeme sollten zudem plug-and-play installierbar, platzsparend und auf Übertragungsraten von 40 und 100 Gbit/s ausgelegt sein.

Für die ausfallsichere Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung in Ihrem Rechenzentrum können Sie grundsätzlich zwischen drei verschiedenen Lösungsansätzen auswählen: eine klassische Bedarfsverkabelung in Kupfer- und Glasfasertechnik (LWL), eine komplett oder teilweise vorkonfektionierte Lösung mit Mehrfachkabeln (Trunks) sowie eine modulare High-Density-Glasfaserlösung wie zum Beispiel die "Dätwyler Datacenter Solution" (DCS) oder die neuen Dätwyler-Systeme "HDPS" und "HD-DCS".

Für klassische Lösungen bietet Ihnen Dätwyler – je nach Wunsch und den Anforderungen vor Ort – eine breite Palette an qualitativ hochwertigen Verteilerboxen, Daten- und Patchkabeln, Modulen, Racks und Zubehör. Damit lassen sich alle denkbaren Anwendungsbereiche abdecken: von der Verkabelung kleiner Serverräume bis hin zu komplexen Installationen mit Hochgeschwindigkeitsanforderungen.

Vorkonfektionierte Systeme mit Trunk-Kabeln – bei Dätwyler nach Kundenwunsch abgelängt und bedruckt, werkseitig mit Steckern oder Modulen bestückt und ausgemessen – bieten den Vorteil einer weitaus schnelleren Installation, die zugleich sehr übersichtlich und leicht zu dokumentieren ist. Eine solche Lösung verlangt einen höheren Planungsaufwand, spart aber Zeit und Kosten bei der Installation selbst. Im Labor konfektionierte und ausgemessene Trunks reduzieren nicht nur die Fehlerquote sondern auch den Messaufwand vor Ort. Erweiterungen lassen sich mit Trunks ebenfalls schnell und einfach realisieren.

Die Dätwyler Datacenter Solution (DCS) ist eine zukunftssichere, vorkonfektionierte Plug-and-Go-Glasfaserlösung, die speziell für High-Density-Anforderungen in Datacentern entwickelt wurde. Sie zeichnet sich durch sehr hochwertige Lichtwellenleiter-Kabel und Komponenten und eine hochpräzise Steckerkonfektion aus. Aufgrund ihrer exzellenten optischen und geometrischen Werte eignet sich die Dätwyler Datacenter Solution nicht nur für alle aktuellen sondern auch für zukünftige High-Speed-Anwendungen wie 32GFC, 40/100G-Ethernet und 120G Infiniband. Modulare, beliebig kombinierbare Bauteile ermöglichen Anwendern darüber hinaus ein Höchstmaß an Design-Flexibilität.

Dätwylers jüngste Systemlösungen, HDPS und HD-DCS, bieten all das und sogar noch höhere Portdichten von bis zu 72 bzw. 96 LCD- oder MTP-Ports auf einer Höheneinheit.

Von Dätwyler erstellte Datacenter-Verkabelungen entsprechen nicht nur den bewährten internationalen Standards ISO/IEC 24764 und EN 50173:2011 (Europa) und TIA/EIA-942-2-2010 (SP-3-0092) sondern bieten auch erhebliche Reserven auf die in den Normen geforderten Werte, um Zukunftssicherheit und Designflexibilität zu gewährleisten. Außerdem deckt das Dätwyler Lösungsportfolio die gesamte Topologie ab, von den Versorgungsnetzen (Externe Netzschnittstelle, ENS) über den Hauptverteiler (Main Distribution Area, MDA) mit Core- und Switching-Racks bis zu den Bereichsverteilern (Horizontal/Zone Distribution Area, HDA/ZDA) und Geräte-Racks.

Die Auswahl der Kabel und Anschlusstechnik in den Computerräumen richtet sich nach der Netzwerkarchitektur, den IT-Komponenten und dem gewählten Verkabelungskonzept. Dabei gibt es einen Trend zu neuen Switching-Architekturen und flachen Hierarchien (diverse Datacenter-Fabric-Modelle). Auch die klassischen Architekturen sind noch weit verbreitet: das Top-of-Rack-Switching, vor allem für High-Density-Server-Umgebungen, das Middle- oder End-of-Row-Switching, das die Anbindung mehrerer Server-Schränke ermöglicht, und das integrierte Switching für Blade-Server-Netzwerke. Häufig werden auch zentrale Verteiler in einer gepatchten Cross-Connect-Umgebung realisiert – eine Lösung, die erhöhte Ansprüche an an die Qualität der eingesetzten Kabel und Komponenten stellt.

Das Kabeltrag- und -führungssystem muss die Art der Verkabelung, den Brandschutz, die EMV, die Qualität des Potentialausgleichs im Gebäude und die MICE-Umweltklassifizierung (nach EN 50173-1) berücksichtigen. Zudem soll es auf zukünftige Erweiterungen der Kommunikationskabelanlage ausgelegt sein.
 

IT-Racks und Zubehör

Gut ausgesuchte IT-Racks und -Gehäuse sind nicht nur „schick“, sondern sie können auch zur Sicherheit und langen Lebensdauer des darin befindlichen Equipments beitragen und dessen Wartung erleichtern – Ihnen also Geld und Zeit sparen.

Unsere IT-Racks sind so verschieden wie der Bedarf unserer jeweiligen Kunden. Die angebotenen Designs umfassen Standard-Racks in verschiedenen Größen ebenso wie modulare Konstruktionen, die wir Ihnen auf die jeweilige Bestückung, Kühlungskonzepte, Verkabelung und/oder Sicherheitsanforderungen angepasst liefern.

In unserer breiten Palette an Rack-Zubehör finden Sie unter anderem IP-basierende Steckdosenleisten, modulare iPDUs, IP-KVMs, intelligente und konfigurierbare Schließsysteme, Lüfter, Beleuchtungen, Erdungs- und Potentialausgleich-Sets, Kabel-Management-Kits, Ablagen, Blenden und vieles mehr.

Innenausbauten und Einhausungen

Zur Komplettierung Ihrer Datacenter-Ausstattung bietet Dätwyler Ihnen hochwertige, stabile und langlebige Boden-, Doppelboden- und Deckenplatten, Abtrennungen, Feuertüren und vieles mehr. Bei allen Einbauten, die wir mit Hilfe kompetenter Fachunternehmen für Sie erledigen, können Sie sich darauf verlassen, dass diese von der Planung und Ausführung nicht mit den anderen wichtigen Gewerken und Installationen wie der Datenverkabelung oder der Energie- und Wasserversorgung kollidieren und dass sie im Ergebnis Ihren Vorgaben wie auch den geltenden Standards entsprechen.

Bei den Innenausbauten liegt unser besonderes Augenmerk auf den Maßnahmen, welche die Kühlung und Klimatisierung betreffen. Hier bieten wir Ihnen komplette Lösungen für den Aufbau von Druck- oder Doppelböden inklusive innovativer Bodenplatten-Technologien für eine variable Kaltluftregulierung.

Ein zentraler Aspekt für die Energieeffizienz Ihres Datacenters sind Einhausungslösungen und die damit einhergehende Einrichtung von Kalt- und Warmluftgängen (Cold-/Hot-Aisle Containment). Da gerade in "gewachsenen" Rechenzentren die aktiven Komponenten wie auch die IT-Racks häufig von vielen verschiedenen Herstellern stammen, sind dabei die verschiedenen Formen und Größen zu berücksichtigen, die nur mit flexiblen Einhausungskonzepten bewältigt werden können.

Bestehende IT-Räume können wir für Sie jederzeit auch nachträglich noch mit bedarfsgerecht ausgelegten, energieeffizienten Kühlsystemen nachrüsten, die sich flexibel in die vorhandene Infrastruktur einfügen und die sehr zuverlässig arbeiten.

Mobile Datacenter

Mobile oder Container-Datacenter (CDC) bieten ein voll funktionstüchtiges Rechenzentrum in einem regulären ISO-Container, gebrauchsfertig ausgestattet mit der kompletten benötigten Infrastruktur wie Klimatisierung, Stromversorgung, physikalischer Schutz, Zutrittskontrolle, Brandschutz, Monitoring, etc - in sich abgeschlossen, modular und flexibel einsetzbar.

Mobile Datacenter sind eine ideale Lösung, wenn Sie kurzfristig Bedarf an zusätzlichen Kapazitäten aber nicht die Zeit oder die Resourcen haben, einen "traditionellen" Standort einzurichten. Unsere mobilen Lösungen bieten Ihnen die gesamte benötigte Infrastruktur zur unmittelbaren Inbetriebnahme. Sie profitieren von einer Plug-and-Play-Lösung in einer sicheren Umgebung, die zugleich eine hohe Flexibilität, Erweiterbarkeit und Effizienz beim Stromverbrauch (Power Usage Effectiveness, PUE) bietet. Sie minimieren damit die benötigte Erstinvestition und verfügen aus dem Stand über einen zusätzlichen Datacenter- und innovativen Disaster-Recovery-Standort.

Wie alle unsere Lösungen entsprechen die mobilen Datacenter hinsichtlich Design und Ausstattung den Normanforderungen. Ebenso wie die verbauten Komponenten erfüllen auch unsere Fertigungsprozesse und die Qualitätskontrolle die aktuellen nationalen und internationalen Standards.

Optimale Planung und Dokumentation

Unsere Software-Lösung Panorama CablingView ist ein Tool, das speziell auf Elektro- und ICT-Infrastrukturen in Gebäuden und Flächen zugeschnitten ist. Sie ermöglicht Ihnen eine einfache, anschauliche Planung und eine schnelle, übersichtliche und nachvollziehbare, dabei "lebendige" Dokumentation aller Objekte der Infrastrukturen selbst, deren Bezüge zueinander sowie der daran angeschlossenen Objekte und Geräte.

Für die Verbindungen zwischen den Objekten steht Ihnen eine automatische oder manuelle Trassenwahl zur Verfügung, um Längen und Entfernungen zu ermitteln.

Idealerweise wird auf Panorama geplant, die Dokumentation automatisch aus der Planung heraus erzeugt und das Projekt gemeinsam mit der Software an den Endkunden übergeben. Dieser kann die fortlaufenden Änderungen (Moves, Adds, Changes) dann ohne großen Aufwand selbst planen, bildlich darstellen und dokumentieren.

Panorama CablingView generiert jederzeit aktuelle Materiallisten, Gerätelisten, Verbindungs- und Patchlisten der gesamten Liegenschaft – auch Multisite – bis in die kleinste frei zu definierende Einheit. Die Produktbibliothek lässt sich jederzeit mit allen für Ihre Infrastruktur relevanten Objekten komplettieren.

Dätwyler steht Ihnen jederzeit für eine Live-Demo vor Ort zur Verfügung.