24.03.2014

Gute Basis für einen langen Lebenszyklus

Fachhochschulzentrum in St. Gallen nutzt leistungsfähiges Klasse-FA-Verkabelungssystem von Dätwyler

Anfang Juli 2013 feierte die FHS St. Gallen die Eröffnung ihres neuen Fachhochschulzentrums am Hauptbahnhof. Die Lehre, Forschung und Dienstleistung der Hochschule profitieren von dem Neubau unter anderem durch modernste Technik. Dazu gehört auch ein hochwertiges Kommunikationsnetzwerk der Klasse FA von Dätwyler.

"Ich habe in den letzten 25 Jahren immer wieder die Erfahrung gemacht, dass nur eine gute Basis lange hält", erklärt Harald Pintarelli, Facility Services Gebäudetechnik bei der FHS. "Im Hinblick auf den definierten Lebenszyklus, der für das gesamte Gebäude 25 bis 30 Jahre beträgt, und auf eine hohe Investitionssicherheit hat das Hochbauamt eine universelle Kommunikationsverkabelung (UKV) der Klasse FA ausgeschrieben, die eine genormte Bandbreite von 1000 Megahertz bietet."

Die Wahl fiel auf eine Lösung des Urner Systemanbieters Dätwyler Cabling Solutions. Diese umfasst auf den Etagen die symmetrischen Kupfer-Datenkabel CU 7150 4P und Steckverbinder des Typs PS-GG45. Beide – Kabel und Anschlusstechnik – entsprechen der Kategorie 7A bis 1000 Megahertz. Darüber hinaus unterstützen sie eine Bandbreite von maximal 1500 Megahertz, bieten also höchste Reserven für Multimedia-Anwendungen und zukünftige Applikationen jenseits von 10-Gigabit-Ethernet.

Zwischen Januar und Dezember 2012 installierten die Telematik-Spezialisten der St. Galler Huber+Monsch AG im neuen Fachhochschulzentrum rund 125 Kilometer Kupfer-Datenkabel und 4400 Module. Für die Backbone-Verkabelung bis hinein ins FHS-Datacenter setzten die Monteure rund vier Kilometer Glasfaserkabel des Typs FO Universal OM3 mit 24 und 48 Fasern ein. Ausserdem lieferte Dätwyler diverse Sicherheitskabel, zum Beispiel für die Stromversorgung der Rauch- und Wärmeabzugsanlage (RWA) und des Feuerwehrlifts.

Die neue Kommunikationsnetzwerk, das seit Ende Januar 2013 in Betrieb ist, dient der FHS St. Gallen nicht nur zur sicheren Übertragung von High-Speed-Daten. Auch die IP-Telefonie, diverse Audio-Systeme und Video-Beamer sowie das Wireless LAN (WLAN) sind in das Verkabelungssystem integriert. Die WLAN-Access-Points erhalten über die Datenkabel zugleich den benötigten Strom (Power over Ethernet).

Die FHS ist mit der UKV sehr zufrieden. "Die hohen Qualitätsvorgaben wurden alle erfüllt", so Harald Pintarelli. "Das betrifft das verbaute Material ebenso wie das sorgfältige Verlegen, Aufschalten und Ausmessen. Insofern läuft das neue Netzwerk von Anfang an absolut reibungslos."