24.01.2017

Treffen mit chinesischem Staatspräsidenten

Dätwyler war beim "Round Table"-Gespräch ebenfalls präsent

Im Januar traf sich Präsident Xi Jinping während eines Staatsbesuchs in der Schweiz mit rund 30 Wirtschaftsvertretern. Für Dätwyler Cabling Solutions nahm CEO Johannes Müller an den Gesprächen in Bern teil.

In Anwesenheit der Schweizer Bundespräsidentin Doris Leuthard hob der chinesische Staats- und Parteichef die fruchtbare Kooperation der beiden Länder hervor, die bereits seit 67 Jahren besteht und die er durch neue Abkommen auszubauen beabsichtige. Xi gab sich zuversichtlich, dass sich die chinesische Wirtschaft – die zweitgrößte der Welt – weiterhin auf einem stabilen Wachstumskurs befindet. Die internationale wirtschaftliche Zusammenarbeit sei dafür eine wichtige Voraussetzung.

Gemeinsam gegen Protektionismus
In Xis Augen gibt es zwischen Chinesischen und Schweizer Wirtschaftskreisen viele gemeinsame Interessen, etwa eine freie und offene internationale Wirtschaftsordnung. Darum sollte man gemeinsam gegen jede Form von wirtschaftlicher Abschottung und Handelsprotektionen angehen.

Unter anderem warb der Staatspräsident dafür, das Projekt "One Belt, One Road" – die sogenannte Seidenstraßeninitiative –, das den Aufbau eines interkontinentalen Infrastruktur-Netzes zwischen Europa und China zum Ziel hat, voranzutreiben und sich um weitere Partner zu bemühen.

Partner für Innovationen
Die chinesische Wirtschaft brauche nicht nur mehr Qualität und Nachhaltigkeit, sondern müsse auch "grüner" werden, räumte Xi Jinping ein. Insbesondere Europa mit seinen fortschrittlichen Technologien und seiner Management-Expertise in Bereichen wie der intelligenten Fertigung, Finanzen, Versicherungen und Energie könne für China ein Innovationspartner sein.

Die anwesenden Wirtschaftsvertreter äußerten sich positiv über Chinas Bestreben, intellektuelles Eigentum besser zu schützen und stellten höhere Investitionen in dem Land in Aussicht, um die Hightech-Kooperation weiter auszubauen.

An dem Runden Tisch nahmen die Führungskräfte international tätiger Schweizer Unternehmen wie etwa ABB, Nestle, Roche und Schindler teil. Als eines der in China erfolgreichsten Schweizer ICT-Unternehmen war Dätwyler, vertreten durch CEO Johannes Müller, ebenfalls zu dem Gespräch eingeladen.

Bald 20 Jahre in China erfolgreich
Dätwyler ist bereits seit 1998 auf dem chinesischen Markt präsent und fertigt dort vor allem ICT-Verkabelungssysteme und Liftkabel, die das Unternehmen über ein Netz an Verkaufsbüros und lokale Partner landesweit vertreibt. Anfang 2014 errichtete Dätwyler Cabling Solutions in Taicang, in der Provinz Jiangsu, auf rund 42.000 Quadratmetern einen neuen Produktionsstandort, der zu den modernsten der Welt zählt. Dätwylers Leuchtturm-Projekte der vergangenen Jahre umfassen hochwertige Datennetzwerke im Siemens Center Shanghai, im BMW-Werk in Shenyang und in zahlreichen nationalen und internationalen Flughäfen sowie die Rechenzentren von Shanghai Electric, Huawei Hangzhou, der China Eastern Airlines und der Shenzhen Ping An Bank.