Systembeschreibung

Mit der weltweit immer rasanter steigenden IT-Nutzung wachsen auch die Anforderungen an die Datacenter-Infrastrukturen. Bereits heute bilden in Rechenzentren (RZ) hochwertige Systemlösungen in Kupfer-, vor allem aber in Glasfasertechnik das Rückgrat der Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung.Die immer höheren Übertragungsraten verlangen nicht nur qualitativ hochwertige Glasfasern, sondern stellen auch wachsende Anforderungen an die Anschlusskomponenten. Diese beiden Parameter sind entscheidend für die Leistungsfähigkeit des Übertragungskanals.

Eine zentrale Forderung an die Verkabelungslösung im heutigen RZ-Umfeld ist ihre Flexibilität. Neue Systeme müssen innerhalb kürzester Zeit geplant, konfektioniert und installiert sein. Durch neue Technologien wie zum Beispiel Blade-Systeme oder auch die Virtualisierung steigen zugleich die Ansprüche an die Performance der Leitungswege stetig.

Die neu entwickelte Datacenter Solution von Dätwyler übertrifft alle Anforderungen, die an aktuelle Verkabelungslösungen gestellt werden. Dabei stechen ihre hohe Qualität und die exzellenten optischen und geometrischen Werte der Steckerkonfektion besonders hervor.

Die hochwertigen, aufeinander abgestimmten Kabel und Komponenten der Dätwyler Datacenter Solution lassen sich beliebig kombinieren und ermöglichen es, ein offenes, vom Gerätepark des Anwenders entkoppeltes Infrastruktur-Design zu realisieren. Zudem erlaubt das System eine einfache Migration auf zukünftige Anwendungen.

Vorteile der Dätwyler Datacenter Solution

• höchste Qualität garantiert höchste Performance
• hohe Packungsdichten bei zugleich guter Übersicht
• schnelle und einfache Montage (Plug-and-go)
• Änderungen/Montagen im laufenden Betrieb möglich, auch ohne Fremdfirmen
• Vorkonfektion: keine Abisolier-, Spleiß- und Aufschaltarbeiten nötig
• schlanke Kabelkonstruktion, dadurch keine Störung der Kühlluftströme, keine redundanten Kabellängen im Rack
• skalierbar dank modularem Aufbau
• Investitionsschutz und Zukunftssicherheit, da migrierbar auf 40/100G (MTP)
• hohe Reserven aufgrund niedrigster optischer Verluste
• Schutz des Power-Budgets dank biegeoptimierter Fasern (Multimode)

Die wichtigsten Systembestandteile

• Vorkonfektionierte Glasfaser-Mini-Trunks (High-Performance)
• Vorkonfektionierte Glasfaser-Moduleinschübe (High-Performance)
• Glasfaser-Fanout-Kabel (High-Performance)
• Glasfaser-Patchkabel (High-Performance)
• Modular bestückbare 19-Zoll-Verteilergehäuse 1HE, 3HE und 4HE
• Rangierwannen und Zubehör für die Kabelführung

Diese Systemkomponenten ermöglichen in Serverräumen und Rechenzentren modulare und auf die Kundenbedürfnisse abgestimmte High-Performance-Verkabelungslösungen, die sich durch Übersichtlichkeit, Flexibilität, hohe Packungsdichten und gutes Handling im Betrieb auszeichnen. 

Optische Werte der Kabel und Komponenten

FO-Channel-Konfigurationen: Modul-zu-Modul

Die folgende Grafik zeigt eine typische Konfigurationsmöglichkeit:
Zwei FO-DCS Moduleinschübe werden mit einem dünnen FO-DCS Mini-Breakout-Kabel MTP-MTP miteinander verbunden.
Für alle bekannten Duplex-Anwendungen bis 25G Ethernet und 32G Fiber Channel.

FO-Channel-Konfigurationen: Modul-zu-Modul (ohne MTP)

Die folgende Grafik zeigt eine typische Konfigurationsmöglichkeit:
Zwei FO-DCS Breakout-Moduleinschübe werden mit einem dünnen LWL-Universalkabel mit LCD-Konfiguration miteinander verbunden.
Für alle bekannten Duplex-Anwendungen bis 25G Ethernet oder 16G Fiber Channel.

FO-Channel-Konfigurationen: Modul-zu-Fanout

Die folgende Grafik zeigt eine typische Konfigurationsmöglichkeit:
Ein FO-DCS Moduleinschub wird über ein dünnes FO-DCS Mini-Breakout-Kabel mit zwei FO-DCS Fanout-Kabeln (MTP auf LCD-Uniboot) verbunden, um die aktiven Ports z.B. eines SAN-Switches direkt anzubinden.
Für alle bekannten Duplex-Anwendungen wie 10G und 25G Ethernet oder 16G und 32G Fiber Channel.

FO-Channel-Konfigurationen: Konverter-Moduleinschübe

Zwei FO-DCS Konverter-Moduleinschübe werden mit einem Mini-Breakout-Kabel MTP-MTP miteinander verbunden.
Für drei 40G, NG100G-, PSM4-, PLR4 oder 64GFC-Links.

FO-Channel-Konfigurationen: Migration auf 40/100G (Paralleloptik)

Die folgende Grafik zeigt eine Konfigurationsmöglichkeit für die Migration auf 40/100G:
Die FO-DCS-Moduleinschübe in den Verteilergehäusen werden durch FO-DCS Frontplatten mit MTP-Adaptern ersetzt.
Die hochwertigen FO-DCS Mini-Breakout-Kabel MTP-MTP können weiter verwendet werden.

Für den Anschluss des aktiven IT-Equipments bietet Dätwyler hochwertige MTP-Patchkabel an.

 
Weitere Informationen zur Design-Flexibilität, die in einem Projekt erzielten Messwerte und einen erfolgreichen 100G-Test finden Sie in den entsprechenden White Papers. Bei Interesse stehen wir Ihnen für Ihre Fragen jederzeit persönlich zur Verfügung.